SAP Business AI
= konkrete KI-Funktionen, Assistenten und Agenten in Anwendungen.
Künstliche Intelligenz wird zunehmend direkt in betriebliche Abläufe integriert. Unternehmen möchten nicht mehr nur Texte generieren oder einzelne Fragen beantworten lassen. KI soll Geschäftsdaten verstehen, Prozesse berücksichtigen, Entscheidungen vorbereiten und definierte Aufgaben selbstständig ausführen.
Erfahren Sie, wie künstliche Intelligenz Geschäftsprozesse automatisiert, Entscheidungen unterstützt und neue Potenziale für Effizienz und Innovation erschließt.
Die SAP Business AI Platform ist das technologische Fundament von SAP für den unternehmensweiten Einsatz künstlicher Intelligenz.
Sie führt verschiedene bestehende und neue SAP-Komponenten in einer gemeinsamen Plattformarchitektur zusammen.
Dazu gehören insbesondere:
SAP beschreibt die Plattform als einheitliche Grundlage, über die Unternehmen Agenten, Anwendungen und Daten innerhalb und außerhalb von SAP-Systemlandschaften entwickeln, erweitern, verbinden, betreiben und steuern können.
Die Plattform wurde im Mai 2026 auf der SAP Sapphire als wesentliche Grundlage für die SAP-Vision des autonomen Unternehmens vorgestellt.
Die Frage „Was bedeutet SAP Business AI Platform?“ lässt sich am besten beantworten, wenn man zwischen Business AI und Business AI Platform unterscheidet.
SAP Business AI bezeichnet die in SAP-Anwendungen eingebetteten KI-Funktionen, Assistenten und Agenten.
Die SAP Business AI Platform bildet dagegen die übergreifende technische, datenbezogene und organisatorische Grundlage für die Entwicklung und den Betrieb solcher KI-Lösungen.
= konkrete KI-Funktionen, Assistenten und Agenten in Anwendungen.
= Plattform, Datenbasis, Integration, Entwicklungswerkzeuge und Governance für diese KI-Lösungen.
Die Abkürzung SAP BAIP steht dabei für SAP Business AI Platform. Sie wird insbesondere in Präsentationen, Architekturübersichten, Partnerinformationen und technischen Diskussionen verwendet.
Viele KI-Initiativen bleiben bei einzelnen Pilotprojekten stehen. Die Gründe liegen häufig nicht allein im KI-Modell selbst. Probleme entstehen beispielsweise durch:
Ein allgemeines Sprachmodell kennt nicht automatisch:
Die SAP Business AI Platform soll diese Lücke schließen.
KI-Lösungen sollen nicht nur auf Daten zugreifen, sondern auch deren fachliche Bedeutung, Zusammenhänge, Geschäftsregeln und Prozesskontext berücksichtigen können.
Das Ziel ist damit nicht lediglich eine KI, die sprachlich überzeugende Antworten erzeugt. Sie soll im jeweiligen Geschäftskontext relevante, nachvollziehbare und kontrollierbare Ergebnisse liefern.
SAP strukturiert die Business AI Platform im Wesentlichen in drei Ebenen: Diese drei Ebenen ergänzen sich.
Der Context Layer liefert den geschäftlichen Zusammenhang.
Der Build Layer stellt Werkzeuge bereit, um Anwendungen und Agenten zu entwickeln und zu integrieren.
Der Governance Layer sorgt dafür, dass Agenten, Modelle, Datenzugriffe und Aktionen kontrolliert verwaltet werden können.
Der Context Layer stellt KI-Agenten und Anwendungen den fachlichen Zusammenhang zur Verfügung. Ein Agent benötigt nicht nur einzelne Datenwerte.
Er muss verstehen, wie Informationen miteinander verknüpft sind und welche Bedeutung sie innerhalb eines Geschäftsprozesses besitzen. Der Context Layer kann beispielsweise Zusammenhänge bereitstellen zwischen:
Damit soll ein KI-Agent nicht nur „einen Wert“ kennen, sondern verstehen, zu welchem Geschäftsobjekt dieser Wert gehört und in welchem Prozesskontext er steht.
Eine zentrale Funktion des Context Layers ist der SAP Knowledge Graph. Er stellt Beziehungen zwischen Geschäftsobjekten, Prozessen und Daten strukturiert dar.
Für einen KI-Agenten entsteht dadurch eine fachliche Landkarte der Unternehmenslandschaft. Der Agent kann dadurch besser erkennen:
Der Knowledge Graph dient damit nicht nur der Datenbereitstellung, sondern insbesondere dem Verständnis von Beziehungen zwischen Daten und Prozessen.
Die SAP Business Data Cloud bildet eine weitere wichtige Grundlage des Context Layers. Sie soll SAP- und Non-SAP-Daten zusammenführen und dabei deren fachlichen beziehungsweise semantischen Kontext erhalten.
Dadurch können KI-Anwendungen auf konsistente Unternehmensdaten zugreifen, ohne jede Datenquelle isoliert interpretieren zu müssen.
Ein Beispiel aus dem Finanzwesen: Für einen KI-Agenten reicht es nicht aus, lediglich einen offenen Rechnungsbetrag zu kennen.
Er muss möglicherweise zusätzlich verstehen:
Die SAP Business Data Cloud soll die dafür benötigte semantische Datenschicht bereitstellen.
SAP Domain Models sind auf bestimmte Geschäftsdomänen und SAP-bezogene Aufgaben ausgerichtete KI-Modelle. Sie sollen unter anderem:
besser verstehen als ausschließlich allgemein trainierte Modelle.
SAP kann dadurch allgemeine Large Language Models um spezielles SAP- und Prozesswissen ergänzen.
Der Build Layer stellt Werkzeuge und Services für Entwicklung, Erweiterung und Integration von KI-Lösungen bereit. Dabei richtet er sich nicht ausschließlich an klassische Softwareentwickler.
Auch Prozessexperten und technisch versierte Fachanwender sollen entsprechende Werkzeuge nutzen können. Zu den relevanten Komponenten gehören:
Mit Joule Studio sollen Unternehmen eigene Joule Skills und KI-Agenten entwickeln beziehungsweise bestehende SAP-Agenten erweitern können. Ein Agent kann für eine klar definierte fachliche Aufgabe entwickelt werden.
Beispiele sind:
Der Agent kann dabei Daten aus unterschiedlichen Quellen verwenden und Aktionen in angebundenen Systemen auslösen.
SAP Build stellt Werkzeuge für Anwendungsentwicklung und Prozessautomatisierung bereit. Damit lassen sich beispielsweise:
Besonders relevant ist die Verbindung zwischen SAP Build und Joule Studio.
Dadurch können klassische Workflows mit KI-gestützten Entscheidungen und agentenbasierten Prozessschritten kombiniert werden.
Die SAP Integration Suite verbindet SAP- und Non-SAP-Anwendungen, APIs, Datenquellen und Ereignisse. Diese Konnektivität ist für KI-Agenten besonders wichtig.
Ein Agent kann eine systemübergreifende Aufgabe nur dann ausführen, wenn die dafür benötigten Anwendungen und Datenquellen sicher erreichbar sind.
Die Integration Suite kann unter anderem:
Damit bildet sie einen wichtigen technischen Baustein für agentenbasierte Geschäftsprozesse.
Die AI Foundation stellt technische Services für Entwicklung und Betrieb von KI-Szenarien bereit. Dazu gehören unter anderem Funktionen für:
SAP AI Core ist dabei ein Service innerhalb der SAP Business Technology Platform.
Er unterstützt die standardisierte Bereitstellung, Ausführung und Verwaltung von KI-Modellen. Über den Generative AI Hub kann der Zugriff auf verschiedene generative Modelle bereitgestellt werden.
Der Governance Layer soll die zentrale Steuerung der KI-Landschaft ermöglichen. Unternehmen müssen nachvollziehen können:
Zu den relevanten Aufgaben gehören:
Der SAP AI Agent Hub soll als zentrales Steuerungs- und Governance-Werkzeug für KI-Agenten dienen. Unternehmen sollen damit sowohl SAP-eigene als auch externe Agenten:
können.
Der Agent Hub basiert nach den bereitgestellten Informationen auf Funktionen von SAP LeanIX.
Human in the Loop bedeutet, dass Menschen trotz zunehmender Automatisierung in kritische Entscheidungen eingebunden bleiben.
Ein Human-in-the-Loop-Konzept kann beispielsweise vorsehen:
Damit wird Agentic AI nicht automatisch mit vollständig autonomem Handeln gleichgesetzt. Menschen können weiterhin gezielt Teil des Prozesses bleiben.
Eine zentrale Frage lautet: Was unterscheidet SAP Business AI Platform und SAP BTP?
SAP BTP bleibt ein wesentlicher Bestandteil der SAP Business AI Platform.
Die SAP Business AI Platform ersetzt SAP BTP daher nicht.
Vielmehr führt sie SAP BTP, SAP Business Data Cloud, AI Foundation, SAP HANA Cloud und ausgewählte Funktionen aus dem Business Transformation Management in einer gemeinsamen Plattform zusammen.
Die häufige Suchanfrage „SAP Business AI Platform BTP“ zeigt, dass viele Unternehmen klären möchten, ob SAP BAIP lediglich eine neue Bezeichnung für BTP ist.
Das ist nach den bereitgestellten Informationen nicht der Fall. SAP BTP bildet weiterhin einen technischen Kern. SAP BAIP geht darüber hinaus und kombiniert diesen Kern mit:
Die beiden Begriffe sollten daher nicht synonym verwendet werden.
Joule bildet die zentrale Interaktionsschicht für SAP Business AI. Anwender können in natürlicher Sprache mit SAP-Anwendungen, Daten und KI-Agenten interagieren.
Joule soll dabei nicht nur Informationen anzeigen, sondern auch Aufgaben koordinieren und Aktionen innerhalb von Geschäftsprozessen unterstützen.
Der Joule Assistant unterstützt Anwender direkt in SAP-Anwendungen. Er kann beispielsweise:
Damit ist der Assistant stärker auf direkte Nutzerinteraktion innerhalb einer Anwendung ausgerichtet.
Joule Skills sind definierte Fähigkeiten für klar abgegrenzte Aufgaben. Dazu können beispielsweise gehören:
Skills sind damit stärker auf konkrete Aufgaben zugeschnitten als komplexere Agenten.
Joule Agents können komplexere Ziele bearbeiten und mehrere Schritte miteinander kombinieren. Ein Agent kann beispielsweise:
eine Anfrage analysieren
benötigte Daten ermitteln
Informationen aus mehreren Systemen abrufen
Richtlinien und Berechtigungen prüfen
eine Entscheidung vorbereiten
einen Workflow starten
das Ergebnis dokumentieren
Damit unterscheiden sich Agenten deutlich von einer reinen Frage-Antwort-Funktion.
Agentic AI bezeichnet KI-Systeme, die nicht nur auf einzelne Anfragen reagieren, sondern ein Ziel verfolgen und dafür mehrere Arbeitsschritte eigenständig koordinieren.
Ein KI-Agent kann beispielsweise:
Im Unternehmensumfeld müssen diese Aktivitäten innerhalb klarer Grenzen stattfinden.
Dazu gehören insbesondere:
Die SAP Business AI Platform soll die Entwicklung, Verwaltung und Governance solcher Agenten ermöglichen.
Die Plattform ist grundsätzlich für unterschiedliche Geschäftsbereiche ausgelegt.
Im Finanzwesen könnten KI-Agenten beispielsweise:
Mögliche Szenarien sind:
Agenten könnten beispielsweise:
Mögliche Anwendungsfälle sind:
Hier könnten KI-Lösungen:
Für IT-Abteilungen und Entwickler kommen unter anderem folgende Einsatzfelder infrage:
Ein praxisnahes Beispiel ist eine Lieferantenanfrage zum Status einer Rechnung. Ein Agent auf Basis der SAP Business AI Platform könnte folgenden Ablauf unterstützen:
Anfrage erkennen und klassifizieren
Lieferant und Rechnungsnummer ermitteln
Identität beziehungsweise Berechtigung prüfen
Rechnungsstatus aus SAP S/4HANA abrufen
prüfen, ob Freigabe, Zahlungssperre oder Abweichung vorliegt
bei Bedarf zusätzliche Bestellinformationen abrufen
fachlich passende Antwort erstellen
bei unkritischen Fällen automatisch antworten
bei sensiblen oder unklaren Fällen einen Fachanwender einbinden
Bearbeitung protokollieren
Dabei greifen mehrere Komponenten zusammen:
KI-Agenten erhalten nicht nur technische Daten, sondern zusätzliche Informationen über Prozesse, Beziehungen und Geschäftsregeln.
Durch Integrations- und Datenfunktionen können auch Anwendungen außerhalb der SAP-Landschaft eingebunden werden.
Unternehmen können vorkonfigurierte SAP-Funktionen verwenden und gleichzeitig eigene Agenten, Anwendungen und Automatisierungen entwickeln.
KI-Agenten, Modelle, Datenzugriffe und Aktionen sollen innerhalb einer gemeinsamen Governance-Struktur verwaltet werden.
Vorhandene SAP-BTP-Anwendungen, Integrationen, Datenmodelle und Prozessautomatisierungen können als Grundlage für neue KI-Szenarien dienen.
Standardisierte Plattformdienste sollen dabei helfen, KI kontrolliert auf weitere Geschäftsbereiche und Anwendungsfälle auszuweiten.
Kritische Entscheidungen können weiterhin durch Menschen geprüft und freigegeben werden.
Eine KI-Plattform allein führt nicht automatisch zu erfolgreicher KI-Nutzung. Mehrere Voraussetzungen sind entscheidend.
KI-Agenten können nur verlässliche Ergebnisse liefern, wenn die zugrunde liegenden Daten vollständig, aktuell und fachlich korrekt sind.
Ein schlecht definierter Prozess wird durch KI nicht automatisch besser.
Vor der Automatisierung sollten Abläufe, Rollen, Verantwortlichkeiten und Ausnahmen geklärt werden.
Agenten benötigen eigene Identitäten und klar definierte Zugriffsrechte.
Sie sollten nur auf die Daten und Aktionen zugreifen können, die für ihre Aufgabe erforderlich sind.
Verantwortlichkeiten für Agenten, Modelle, Prompts, Datenquellen und Entscheidungen müssen verbindlich festgelegt werden.
Unternehmen sollten nachvollziehen können, welche Informationen ein Agent verwendet und welche Aktionen er ausgeführt hat.
Auch bei hoher Automatisierung bleibt die Verantwortung für Geschäftsentscheidungen beim Unternehmen.
Nicht jeder Prozess benötigt einen komplexen KI-Agenten.
In manchen Fällen sind klassische Workflows, Geschäftsregeln oder Robotic Process Automation wirtschaftlicher und besser nachvollziehbar.
Ein schrittweises Vorgehen ist sinnvoll.
Der Ausgangspunkt sollte ein konkretes fachliches Problem sein.
Nicht: „Wo können wir KI einsetzen?“
Sondern beispielsweise:
Anschließend sollten:
dokumentiert werden.
Nicht jede Aufgabe benötigt einen Agenten. Zu prüfen ist, ob besser geeignet ist:
Ein Pilot sollte:
sein.
Bereits im Pilotprojekt sollten geregelt werden:
Geeignete Kennzahlen können sein:
Erst nach erfolgreicher fachlicher und technischer Validierung sollte der Anwendungsfall auf weitere Prozesse oder Organisationseinheiten ausgeweitet werden.
SAP BAIP ist insbesondere für Unternehmen relevant, die:
Die Plattform richtet sich nicht ausschließlich an Großunternehmen.
Der tatsächliche Nutzen hängt jedoch von mehreren Faktoren ab:
Aus den beschriebenen Architektur- und Einführungsempfehlungen lassen sich mehrere Grundprinzipien ableiten.
Ein konkreter Use Case sollte am Anfang stehen.
Ein Agent benötigt nicht nur Datenzugriff, sondern auch fachliche Bedeutung und Beziehungen.
Workflows und Geschäftsregeln bleiben für viele Aufgaben geeignete Werkzeuge.
Berechtigungen, Protokollierung und Verantwortlichkeiten sollten nicht erst nach dem Pilot geklärt werden.
Kritische Entscheidungen sollten dort menschlich geprüft werden, wo Risiko oder Unsicherheit dies erfordern.
Vorhandene Integrationen, Anwendungen und Datenmodelle können als Grundlage neuer KI-Szenarien dienen.
Nur messbare Kriterien zeigen, ob ein Agent tatsächlich einen Geschäftsnutzen liefert.
Die SAP Business AI Platform ist die einheitliche Plattformarchitektur von SAP für die Entwicklung und den unternehmensweiten Betrieb intelligenter Anwendungen und KI-Agenten.
Sie verbindet die technischen Funktionen von SAP BTP mit Unternehmensdaten aus der SAP Business Data Cloud, KI-Services der AI Foundation, Geschäftskontext, Joule sowie Funktionen für Sicherheit und Governance.
Der besondere Ansatz liegt darin, künstliche Intelligenz nicht isoliert zu betrachten. KI-Agenten sollen Daten, Prozesse, Geschäftsregeln, Rollen und Berechtigungen verstehen und dadurch kontrolliert innerhalb realer Unternehmensprozesse handeln können. Gleichzeitig bedeutet SAP Business AI Platform nicht, dass künftig jeder Prozess durch autonome Agenten bearbeitet werden sollte.
Entscheidend bleiben:
Unternehmen sollten deshalb nicht mit der Frage starten: „Welchen KI-Agenten können wir bauen?“
Sinnvoller ist: „Welches konkrete Geschäftsproblem wollen wir lösen – und welcher Automatisierungsansatz ist dafür geeignet?“
Genau aus dieser Perspektive kann die SAP Business AI Platform zur Grundlage für skalierbare KI-Anwendungen und intelligente Geschäftsprozesse werden.
Sie möchten prüfen, wie Sie die SAP Business AI Platform sinnvoll in Ihrem Unternehmen einsetzen können?
Erfahren Sie, wie künstliche Intelligenz Geschäftsprozesse automatisiert, Entscheidungen unterstützt und neue Potenziale für Effizienz und Innovation erschließt.
Die SAP Business AI Platform ist die übergreifende Plattformarchitektur von SAP für Entwicklung, Integration, Betrieb und Governance von KI-Anwendungen und KI-Agenten. Sie verbindet unter anderem SAP BTP, SAP Business Data Cloud, AI Foundation, SAP HANA Cloud, Joule und Governance-Funktionen.
SAP BAIP steht für SAP Business AI Platform. Die Abkürzung wird insbesondere in technischen und architektonischen Zusammenhängen verwendet.
SAP Business AI bezeichnet eingebettete KI-Funktionen, Assistenten und Agenten. SAP Business AI Platform stellt die technische, datenbezogene und organisatorische Grundlage für Entwicklung und Betrieb solcher Lösungen bereit.
SAP BTP bleibt ein zentraler technischer Bestandteil. SAP Business AI Platform erweitert diesen Kern um Business Data Cloud, AI Foundation, Geschäftskontext, Agentenfunktionen und Governance. Sie ersetzt BTP daher nicht.
Nein. SAP BTP bleibt ein wesentlicher Bestandteil der neuen Plattformarchitektur.
Die Plattform wird im bereitgestellten Inhalt in Context Layer, Build Layer und Governance Layer gegliedert.
Der Context Layer stellt fachlichen Geschäftskontext bereit, beispielsweise Beziehungen zwischen Kunden, Lieferanten, Rechnungen, Bestellungen, Rollen und Prozessstatus.
Der SAP Knowledge Graph stellt Beziehungen zwischen Geschäftsobjekten, Prozessen und Daten strukturiert dar und unterstützt damit das fachliche Verständnis von KI-Agenten.
Sie soll SAP- und Non-SAP-Daten zusammenführen und deren semantischen Kontext erhalten, damit KI-Anwendungen auf konsistente Unternehmensdaten zugreifen können.
SAP Domain Models sind auf bestimmte Geschäftsdomänen und SAP-bezogene Aufgaben ausgerichtete KI-Modelle, die allgemeine Modelle um SAP- und Prozesswissen ergänzen sollen.
Joule Studio stellt Funktionen bereit, um eigene Joule Skills und KI-Agenten zu erstellen beziehungsweise vorhandene Agenten zu erweitern und mit Geschäftsprozessen und Unternehmensdaten zu verbinden.
SAP AI Core ist ein Service innerhalb der SAP Business Technology Platform zur standardisierten Bereitstellung, Ausführung und Verwaltung von KI-Modellen.
Der Generative AI Hub stellt innerhalb der AI Foundation den Zugriff auf verschiedene generative Modelle bereit.
Der SAP AI Agent Hub soll als zentrales Steuerungs- und Governance-Werkzeug für SAP- und Non-SAP-Agenten dienen.
Agentic AI bezeichnet KI-Systeme, die ein Ziel verfolgen und dafür mehrere Schritte selbstständig koordinieren können, beispielsweise Daten auswählen, Informationen zusammenführen, Aktionen auslösen und Ergebnisse überprüfen.
Human in the Loop bedeutet, dass Menschen gezielt in kritische Entscheidungen oder unsichere Agentenaktionen eingebunden bleiben.
Joule bildet die Interaktionsschicht zwischen Anwendern, SAP-Anwendungen, Daten und KI-Agenten.
Insbesondere für Unternehmen, die SAP S/4HANA oder SAP-Cloud-Anwendungen einsetzen, SAP BTP nutzen, SAP- und Non-SAP-Systeme integrieren, eigene KI-Agenten entwickeln oder eine zentrale AI Governance etablieren möchten.
Nein. Nicht jeder Prozess benötigt einen komplexen Agenten. Je nach Aufgabe können klassische Workflows, Geschäftsregeln, eingebettete KI-Funktionen oder Joule Skills geeigneter sein.
Der bereitgestellte Inhalt nennt keine konkreten Preise oder Lizenzkosten. Die Wirtschaftlichkeit soll anhand des konkreten Use Cases, des Automatisierungsbedarfs und des realisierten Geschäftsnutzens bewertet werden.
Der bereitgestellte Inhalt nennt keine feste Projektdauer. Empfohlen wird ein schrittweises Vorgehen mit einem kleinen Pilotprozess, definierten Governance-Regeln, messbaren Kennzahlen und anschließender kontrollierter Skalierung.